Das Rinderfilet - zartes, saftiges und mageres Geschmackserlebnis

Das Rinderfilet, das in Deutschland als Lende oder Lendenbraten, in Österreich als Lungenbraten bekannt ist, gilt als das edelste und hochwertigste Stück vom Rind. Es zeichnet sich durch seinen zarten und saftigen Geschmack aus, ist dabei aber sehr feinfaserig und mager. Schließlich stammt das Rinderfilet aus dem Rücken des Rindes, den das Tier nur sehr selten beansprucht. Das Rinderfilet liegt unter dem Roastbeef und ist ein keulenförmiger, länglicher Muskelstrang, der im Lendenbereich beidseitig der Wirbelsäule vorkommt. Der Fettanteil der Rinderlende ist sehr gering und beträgt je nach Marmorierung nur etwa 2 bis 3 Prozent.

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Das Rinderfilet - zartes, saftiges und mageres Geschmackserlebnis

Das Rinderfilet, das in Deutschland als Lende oder Lendenbraten, in Österreich als Lungenbraten bekannt ist, gilt als das edelste und hochwertigste Stück vom Rind. Es zeichnet sich durch seinen zarten und saftigen Geschmack aus, ist dabei aber sehr feinfaserig und mager. Schließlich stammt das Rinderfilet aus dem Rücken des Rindes, den das Tier nur sehr selten beansprucht. Das Rinderfilet liegt unter dem Roastbeef und ist ein keulenförmiger, länglicher Muskelstrang, der im Lendenbereich beidseitig der Wirbelsäule vorkommt. Der Fettanteil der Rinderlende ist sehr gering und beträgt je nach Marmorierung nur etwa 2 bis 3 Prozent.

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Welche Sorten an Rinderfilet haben wir zu bieten?

Bei uns kommen Fleischliebhaber und Genießer voll auf ihre Kosten: Wir bieten Ihnen gleich drei verschiedene Sorten an Rinderfilets am Stück. Unser Brasilianisches Rinderfilet, das durch seine freie Haltung in der Natur, das entsprechende Futter und die lange Reifezeit einen besonders kräftigen Fleischgeschmack aufweist und dabei trotzdem ausgesprochen zart bleibt, liefern wir pariert mit leichter Silberhaut. Genauso zugeschnitten erhalten Sie bei uns Argentinische Rinderfilets aus Freilandhaltung und von besonders schmackhaften Rinderrassen.

Sie sind butterzart und eignen sich zum Braten, Garen oder Grillen. Als traditioneller Metzger freuen wir uns, eine weitere Delikatesse anbieten zu können: Unser Färsenfilet aus der Eifel. Dieses Filet stammt von einem jungen weiblichen Rind, das noch nicht gekalbt hat. Das Färsenfilet besticht mit seiner kräftig roten Farbe und seiner sehr feinen Marmorierung. Damit zaubern sie butterzarte Geschmacksexplosionen auf jeder Grillparty. Neben den Rinderfilets am Stück bieten wir Ihnen Argentinische Filetsteaks in portionierten Scheiben á 220 Gramm.

In welche Teilstücke lässt sich das Rinderfilet zerteilen?

Das zarte Fleisch der Rinderlende lässt sich in drei Teilstücke zerteilen, die jeweils für unterschiedliche Gerichte prädestiniert sind. Da wären der Filetkopf, der auch als Chateaustück bezeichnet wird, aus dem sich hervorragend Filetsteaks schneiden lassen, wie etwa unsere butterzarten Argentinischen Rindersteaks. Diese Stücke sind auch unter den Namen Tournedo oder Chateaubriand bekannt und bieten einen einzigartig saftigen Fleischgenuss. Aus dem Mittelstück der Rinderlende lassen sich saftige Rinderfilet Medaillons schneiden. Die besonders zarte Filetspitze eignet sich besonders gut für die Verwendung bei Fondues oder als Gulasch. Wie Sie sehen: Rinderlende lässt sich nicht nur klassisch als Steak zubereiten. Aus dem Filet vom Rind bereiten Sie vielseitige Gerichte zu.

Wie sollte ich Rinderfilet richtig braten?

Beim richtigen Braten Ihres hochwertigen Rinderfilets sollten Sie auf einige Empfehlungen achten. Nehmen Sie das Rinderfilet eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank und lassen Sie es bei Raumtemperatur akklimatisieren. Wenn Sie das Filet am Stück direkt aus der Kühlung in die Pfanne legen, kühlt auch das Bratöl ab und ein scharfes Anbraten gelingt nicht mehr. Genau das ist aber für die Saftigkeit der Lende von enormer Wichtigkeit. Daher ist es empfehlenswert, das Filetstück erst nach dem Aufwärmen zu braten.

Das geeignete Bratöl sollte zudem mit Bedacht gewählt werden: Kalt gepresste Öle und Olivenöl eignen sich nicht zum Braten von Rinderfilets, das sie nicht sehr hitzebeständig sind und schnell zu Rauchen beginnen. Für das beste Geschmackserlebnis verwenden Sie daher besser neutrale und hitzebeständige Öle, wie Rapsöl, oder Butterschmalz. Um das Rinderfilet auf den Punkt perfekt zu braten, spielt außerdem die Verwendung einer qualitativ hochwertigen Pfanne eine wichtige Rolle. Für die notwendigen hohen Temperaturen eignen sich besonders Edelstahlpfannen und Pfannen aus Gusseisen. Wenn Sie diese Tipps beachten, steht dem Gelingen Ihres perfekt gebratenen Rinderfilets (fast) nichts mehr im Weg. Folgende Schritte führen zu einem unvergesslichen Geschmacksmoment:

  • Achten Sie darauf, dass Sie vor der Zubereitung die Silberhäute, Sehnen und Faszien aus dem Filetstück mit einem scharfen Messer entfernen. Diesen Verschnitt müssen Sie aber nicht wegwerfen. Er eignet sich sehr gut zur Herstellung einer schmackhaften Soße, die sich als Beilage zum Rinderfilet eignet.
  • Dann trocknen Sie das Rinderfilet mit einem Küchentuch ab.
  • Braten Sie das Filet am Stück bei hoher Hitze scharf von allen Seiten an, bis es gold-braun ist. Wichtig ist, das Filetstück nicht allzu lange der großen Hitze auszusetzen, da es sonst schnell übergart und trocken wird.
  • Anschließend können Sie die Lende bei 120 bis 140 Grad Celsius im Backofen bis zur gewünschten Kerntemperatur garen. Dafür verwenden Sie am besten ein Fleischthermometer. Bei einer Kerntemperatur von 55 bis 58 Grad Celsius ist das Rinderfilet medium-rare zubereitet. Das heißt, es hat innen einen saftig, zarten roten Kern und beim Anschneiden tritt dunkelroter Fleischsaft aus.
  • Ist das Filetstück nach Ihren Vorlieben fertig gegart, würzen Sie es mit Meersalz und Pfeffer oder schwenken Sie es in heißer Butter.
  • Würzen Sie das Rinderfilet erst, nachdem es Ihre gewünschte Garstufe erreicht hat. Vorher aufgetragene Gewürze drohen durch die hohen Temperaturen beim Anbraten schnell zu verbrennen und hinterlassen einen bitteren Geschmack auf der Filetkruste.
  • Wenden Sie das Fleisch niemals mit einer Gabel: Durch den Austritt des Fleischsaftes wird das Filetstück schnell trocken. Besser ist es, wenn Sie eine Fleischzange verwenden.

Wie grillt man Rinderfilet am besten?

Rinderfilet eignet sich nicht nur zum Braten in der Pfanne, sondern auch für die Zubereitung auf dem Grill. Wie in der Pfanne sind hohe Temperaturen zu Beginn des Grillprozesses enorm wichtig. Daher ist es empfehlenswert, dass Ihr Grill Temperaturen von über 200 Grad Celsius erreicht. Gerade Elektrogrills können diese hohen Temperaturen meist nicht erzielen und sind deshalb nicht geeignet für das Grillen von Rinderfilets.

Bei einem Holzkohlegrill dauert das Hochheizen bis zu dieser gewünschten Temperatur meist recht lange. Außerdem ist es aufwendiger die Temperaturunterschiede für das direkte und das indirekte Grillen zu bekommen. Schrecken Sie davor nicht zurück, werden Sie durch die Zubereitung des Rinderfilets auf dem Holzkohlegrill mit einem unverwechselbaren, vollmundig rauchigen Grillaroma belohnt. Auf einem Gasgrill können Sie bequem die benötigte Temperatur nach Bedarf regeln. Für welchen Grill Sie sich beim Grillen Ihres Rinderfilets auch entscheiden, beachten Sie folgende Tipps:

  • Säubern Sie das Fleisch vor dem Grillen von Silberhäuten, Faszien und Sehnen.
  • Wenn Sie das Rinderfilet am Stück grillen, sollten Sie es mit einem vorher in Wasser eingeweichten Bindfaden zusammenbinden. Klappen Sie die Filetspitze hierzu um und binden Sie diese am Rest des Filets zusammen. Dadurch erhalten Sie ein kompakt geformtes "Fleischpaket", das überall ungefähr gleich dick ist. Das erleichtert das Erreichen des gewünschten Garpunktes im gesamten Filetstück und vermeidet das Austrocknen der Filetspitze.
  • Dann streichen Sie das Fleisch mit hitzebeständigem Rapsöl oder Butterschmalz ein, damit es nicht auf dem Grillrost festklebt.
  • Heizen Sie Ihren Grill auf mindestens 200 Grad vor. Legen Sie das Rinderfilet in die direkte Hitze des Grills und grillen Sie es von allen Seiten etwa 5 Minuten. Behalten Sie auch beim Grillen die Kerntemperatur des Filetstückes im Auge, um Ihre perfekte Garstufe zu erhalten. Am besten gelingt das mit einem Fleischthermometer.
  • Nachdem Ihre gewünschte Garstufe erreicht ist, lassen Sie das Fleisch in der indirekten Hitze am Rand des Grills noch etwa 5 bis 10 Minuten ruhen. Schneiden Sie dann die Rinderlende in gleichmäßige Stücke.

Welche Beilagen passen zu Rinderfilet?

Klar, wenn es feinstes Rinderfilet gibt, ist das Fleisch der Star auf dem Teller. Trotzdem möchte kaum einer auf eine passende Beilage verzichten. Dazu eignet sich ein knackig frischer Salat, genauso wie Bratkartoffeln, Pommes Frites oder Kroketten. Geröstete Zwiebeln oder gebratene Pilze ergänzen den kräftig zarten Geschmack der Rinderlende. Sie essen gerne noch eine Soße dazu? Probieren Sie doch mal eine herzhafte Pfifferlingrahmsoße oder eine feurig scharfe Soße mit grünem Pfeffer als Beilage zum edlen Fleischstück. Für ins Büro oder unterwegs können Sie das Rinderfilet in dünne Scheiben schneiden und auf einem Sandwich mit Tomaten und Salat anrichten. Sollten Sie noch Reste von der Zubereitung des Rinderfilets übrig haben, servieren Sie diese in kleine Scheiben geschnitten als Salatbeilage. Ihrem Geschmack sind bei der Beilagenwahl keine Grenzen gesetzt.

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